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Zeche Auguste Victoria 1/2

 

Die Zeche Auguste Victoria wurde nach der letzten deutschen Kaiserin und Königin von Preußen Auguste Victoria, Prinzessin von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg benannt.

1897 wurde man nach erfolgreichen Schürfbohrungen durch die Düsseldorfer Kommerzienrat August Stein und Ingenieur Julius Schäfer auf Steinkohle fündig.

1898 wurden die Felder Hansi I und Hansi II zum Grubenfeld Auguste Victoria konsolidiert.

1900 wurde begonnen, die Schächte I und 2 nach dem Senkrechtverfahren niederzubringen.

1901 wurden die Arbeiten in beiden Schächten nach Erreichen einer Teufe von 40 m eingestellt; Grund hierfür waren das Auftreten harter Mergelbänke und starke Wasserzuflüsse.

1902 wurde der Schacht I wegen Schiefstellung der Senkmauer aufgegeben. Das Abteufen von Schacht 2 wurde nach dem Gefrierverfahren fortgesetzt. Es folgte die Umbenennung von Schacht 2 in Schacht I.

1903 begannen die Vorarbeiten zum Niederbringen eines zweiten Schachtes - Schacht AV 2.

1905 kam Schacht 1 der Zeche Auguste Victoria in Förderung.

1906 wurde Schacht AV 2 auf der ersten Sohle mit dem Schacht I durchschlägig.

1907 wurde die Kohlenförderung, mit 156000 Tonnen im ersten Jahr, aufgenommen. In diesem Jahr erfolgte auch die Übernahme des Bergwerks durch die BASF Ludwigshafen. Ende des Jahres erfolgte der erste Koksausstoß nach Fertigstellung einer Koksofenbatterie.

1913 belief sich die Kohlenförderung der Zeche Auguste Victoria auf 715000 Tonnen und die Koksproduktion auf 296000 Tonnen.

1923 wurde mit den Gefrierbohrungen für Schacht 3 begonnen, die bis 1925 der Ruhrbesetzung und der Inflation ruhte. In diesem Jahr belief sich die Kohlenförderung auf 909000 Tonnen.

1926 erreichte Schacht AV 3 seine Endteufe von 820 m.

1927 wurde er auf der 800-m-Sohle mit der Schachtanlage 1/2 durchschlägig. Aufgrund eines Bruchs der Tübbingsäule stürzte der Schacht jedoch kurz vor der Inbetriebnahme zusammen. Dieses hatte das Erliegen des Projektes der neuen Doppelschachtanlage im Nordfeld zur Folge.

1928 wurde mit dem Niederbringen des Schachtes 4 begonnen.

1929 war Schacht 4 mit einer Teufe von 806 m fertiggstellt.

1930 ist ein eigener Hafen mit Werksbahnanschluß am Weser-Datteln-Kanal in Betrieb genommen worden. In diesem Jahr ist auch der Wetterschacht 5 abgeteuft worden. Die Kohlenförderung betrug inzwischen 1,09 Millionen Tonnen bei 3775 Beschäftigten.

1931 nahm die Schachtanlage 4/5 ihren Betrieb auf.

1934 begann das Neuabteufen des 1927 zusammengebrochenen Schachtes 3.

1937 wurde die Kohleförderung auf Schacht AV 3 aufgenommen.

1938 belief sich die Kohlenförderung des Bergwerks auf 1,5 Millionen Tonnen, die Kokserzeugung auf 521000 Tonnen. Auf der Schachtanlage 4/5 begann in diesem Jahr die Erzförderung.

1940 umfaßte die Erzförderung Berechtsame 23,6 km². Die Kohleförderung erreichte fas 1,6 Millionen Tonnen bei 5570 Beschäftigten.

1945 konnten nur 502000 Tonnen Kohle gefördert werden. Ein Luftangriff auf der Schachtanlage 1/2 richtete schwere Schäden an.

1950 wurde mit dem Abteufen von Schacht AV 6 begonnen.

1951 erreichte Schacht 6 bei 715 m das Karbon und nahm 1952 seinen Betrieb auf.

1953 stieg die Berechtsame auf 40,9 km² nach Erwerb des Grubenfeldes Lippramsdorf.

1955 betrug die Kohlenförderung 1,6 Millionen Tonnen bei 8910 Beschäftigten, die Erzförderung 323000 Tonnen bei 1415 Beschäftigten.

1956 erfolgte die höchste Erzförderung mit fast 349000 Tonnen bei einer Beschäftigungsanzahl von 1478.

1956/57 wurde Schacht 7 abgeteuft.

1960 ging Schacht 7 bei einer Teufe von 940 m in Förderung.

1962 wurde der Erzabbau wegen Unrentabilität eingestellt.

1966 wurde die Schachtanlage 1/2 stillgelegt.

1967 ist Schacht 5 verfüllt worden.

1979 ersetzte man die westliche Gefäßförderung in Schacht 7 durch eine neue Förderanlage mit verdoppelten Nutzlast.

1978 begann der Ausbau des Wetterschachtes 8; dieser diente als Seilfahrt- und Versorgungsanlage.

1980 erreichte Schacht 8 die Endteufe von 1300 m.

1982 ging die neue Schachtanlage in Betrieb.

1987 ist mit dem Abteufen von Schacht 9 (Seilfahrt und Materialversorgung) begonnen worden.

1988 erreichte Schacht 9 die Endteufe bei 1200 m.

1990 ging Schacht 9 in Betrieb. Es folgte die Anbindung an das untertägige Streckennetz von Auguste Victoria. Umfangreiche Kohlenvorräte im Nordfeld konnten jetzt erschlossen werden. Zusätzlich verkürzten sich die Wege unter Tage um bis zu drei Kilometer. Der Schacht diente auch zur Frischwetterversorgung des Nordfeldes.

1991 wurde  die Zeche Auguste Victoria RAG-Bergwerk.

2000 erbrachte das Bergwerk mit 3,54 Millionen Tonnen (4003 Beschäftigte) die bisher höchste Kohlenförderung.

2001 ging die Zeche Auguste Victoria in einem größeren Verbund auf. Es entstand das Verbundbergwerk Auguste Victoria / Blumenthal

 

Mai 2004

 

 

Rasenhängebank Schacht I

 

 

Rasenhängebank Schacht I

 

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Schildlager

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