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Führerhauptquartier Adlerhorst

Der halbunterirdische Bunkerkomplex wurde für die Führung des dritten Reiches nach Plänen des Architekten Albert Speer  errichtet - die Bauarbeiten von September 1939 bis August 1940 erfolgten unter Leitung der Organisation Todt.

Adlerhorst war ursprünglich als Befehlsstelle zur Invasion Englands vorgesehen - Hitler zog jedoch für diese Aufgabe das FHQ Felsennest in Münstereifel-Rodert vor. Adolf Hitler bezog das Führerhauptquartier Adlerhorst von 11. Dezember 1944 bis 15. Januar 1945 im Rahmen der Ardennenoffensive - zuvor hatte Schloss Ziegenberg bereits dem Oberbefehlshaber West als Hauptquartier gedient.

Am 6.1.1945 kam es zu einem Vorfall in Langenhain-Ziegenberg. Ein einzelner allierter Bomber überflog in geringer Höhe den Ort. Möglicherweise wurde die vorgeschriebene Verdunkelung nicht eingehalten, oder mangelhaft abgeblendete Stabsfahrzeuge lenkten die Aufmerksamkeit der Flugzeugbesatzung auf das FHQ Adlerhorst. Der Bomber warf eine einzelne Luftmine ab - sämtliche Häuser des Ortes wurden abgedeckt, mehrere Häuser brannten und 4 Bewohner von Langenhain-Ziegenberg kamen ums Leben. Die Bunkeranlagen selbst wurden nicht weiter beschädigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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