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Flughafen Berlin-Tempelhof

Auf dem ehemaligen Exerzierplatz Tempelhofer Feld fand der erste Motorflug im Jahre 1909 statt. Die erste Bebauung in Form zweier hölzerner je 1000m2 umfassender Hangars erfolgte im Jahre 1923. Als einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands wurde 1923 der Linienverkehr am Flughafen Tempelhof aufgenommen.

Um dem steigenden Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, wurde im Januar 1934 mit den ersten Planungen für einen Großflughafen begonnen. Den endgültigen Planungsauftrag für den Neubau erteilte das Reichsluftfahrtministerium 1935  dem Architekten Ernst Sagebiel. Der Entwurf der monumentalen Architektur erfüllte alle Voraussetzungen eines Militärflugplatzes - es sollte nicht nur der Linienverkehr bedient werden, auch Grossveranstaltungen wie der Reichsflugtag sowie die Unterbringung möglicht vieler luftfahrtbezogener Dienststellen wurden von vornherein eingeplant.

Das 1941 fertiggestellte Flughafengebäude war mit einer Bruttofläche von 307000 m2 für 2 Jahre das flächengrösste Gebäude der Welt. Der bogenförmige Teil des Flughafengebäudes erstreckt sich auf 1,2 Km und ist somit auch Heute noch eines der längsten Gebäude der Welt.

Der Zentralflughafen Tempelhof war bis zur Stillegung im Oktober 2008 einer von drei internationalen Verkehrsflughäfen im Raum Berlin.

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