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Projekt B5 - Deckname Richard

Richard I

Richard I war ein für die Elsabe AG Leitmeritz, eine Deckfirma der Auto Union Chemnitz, vorgesehenes U-Verlagerungsobjekt. Die Gefangenen mussten Maybach-HL-230-Panzermotoren montieren. Das vorgesehene unterirdische Gesamtobjekt mit einer Fläche von 60.000 m² war bis Ende März 1945 zu einem Viertel ausgebaut und verfügte über zwei Stolleneingänge und einen Wetterschacht. Von der Elsabe AG waren Ende Oktober 1944 2.000 m² bezogen und hochwertige Maschinen zur Panzermotorenherstellung aufgestellt worden. Die U-Verlagerung Richard I verfügte über einen Gleisanschluss.

Richard II

Die U-Verlagerung Richard II war für die Osram GmbH Berlin vorgesehen. Das vorgesehene unterirdische Gesamtobjekt mit einer Fläche von 15.000 m² war bis Ende März 1945 noch im Ausbau begriffen, aber mehrere Räume bereits fertiggestellt. Die Abteufarbeiten für den Wetterschacht war noch nicht abgeschlossen, der Verbindungsquerschlag zu Richard I und ein Stollenzugang fertiggestellt. Das Objekt war von Osram noch nicht bezogen. Die Produktivität war gering, denn die Gefangenen waren unterernährt und schwach.

Die „Richard-Lager“ waren Außenlager des KZ Flossenbürg. Ca. 18.000 Häftlinge wurden zur Errichtung der unterirdischen Anlagen gezwungen. Die Todesopfer waren so zahlreich, dass ein eigenes Krematorium gebaut wurde, zeitweise wurde zusätzlich im KZ Theresienstadt eingeäschert. Das Krematorium ist das einzige Gebäude, das bis heute unverändert geblieben ist und als Gedenkstätte besucht werden kann. Obwohl das Lager nur im Jahr 1944 in Betrieb war, sind 4.300 Männer (geschätzt) umgebracht worden, 3200 Tote lassen sich nachweisen.

Quelle: Wikipedia

Krematorium

 

 

 

 

Zaunrest

 

Pumpenhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hunderte Meter kein Ausbau

 

 

Ausbruch

 

 

 

 

 

 

 

Reste der Beleuchtung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Toiletten

 

 

Schuhe, Ölkanne...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reste der Beleuchtung

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